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Psychosomatik

Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Indikationen:

Alle Erkrankungen aus dem psychischen Formenkreis, die im Kapitel F der ICD10-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation angeführt sind.

Beispiele für die häufigsten Indikationen:

• Affektive Störungen wie Depressionen in allen ihren Formen
• Belastungsreaktionen
• Angsterkrankungen
• Schmerzerkrankungen, insbesondere somatoforme Störungen

Bei der Entscheidung, ob ein Pat. zur Rehabilitation aufgenommen werden kann, ist weniger die diagnostische Einteilung des Krankheitsbildes von Bedeutung, als vielmehr der Ausprägungsgrad der Störung, das Ausmaß der Einschränkung der Leistungsfähigkeit und die Fähigkeit des Rehabilitanden an psychotherapeutischen (Gruppen-)Behandlungen teilzunehmen. Somit schließen wir von vorneherein keinen Patienten aufgrund einer gestellten Diagnose von einer Rehabilitationsbehandlung aus.

Kontraindikationen: Bei Krankheitsbildern, die zu akuten psychiatrischen Exazerbationen führen können, wie bipolare Störungen oder Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, muss die Symptomatik soweit teilremittiert sein, dass keine akuten psychiatrischen Behandlungsmaßnahmen erforderlich sind. Im Zweifelsfall ist vor der Aufnahme eine ärztliche Vorabklärung unsererseits erforderlich. Bei anderen nicht psychotischen Störungen, müssen die Symptome bzw. die Einschränkungen der Leistungsfähigkeit so gestaltet sein, dass die aktive Teilnahme an den therapeutischen Maßnahmen möglich ist. Das heißt, dass insbesondere der Antrieb und die kognitive Leistungsfähigkeit ausreichend sein müssen, damit die Teilnahme an einer Therapiegruppe und an aktivierenden Outdooraktivitäten möglich ist. Weiters muss die Fähigkeit, sich in Gruppen auseinanderzusetzen gegeben sein. Eine gewisse Fähigkeit zur Konfliktbearbeitung ist unerlässlich, weswegen Störungsbilder mit starker, unkontrollierbarer Impulsivität bei uns nicht behandelt werden können. Eine Suchterkrankung stellt dann eine Kontraindikation für die Aufnahme dar, wenn der Konsum des Suchtmittels unkontrolliert ist, wenn bei Absetzen des Suchtmittels es zu schweren Entzugserscheinungen bis hin zum Delir kommen kann und v. a. wenn aus der Ausprägung der Suchterkrankung zu erwarten ist, dass die bewilligte Rehabilitationszeit für eine erfolgreiche Behandlung nicht ausreichen würde.

Beispiele für Kontraindikationen:
• Akute Suizidalität
• Schwere Anorexia nervosa, die eine parenterale Ernährung und/oder eine dauerhafte Aufsicht erfordert
• Alkoholabhängigkeit, wenn eine Abstinenz nicht eingehalten werden kann oder nicht angestrebt wird
• Impulskontrollstörungen und Persönlichkeitsstörungen, die zu Selbst- oder Fremdgefährdungen führen können


Somit ist unser primäres Arbeitsgebiet dort gegeben, wo eine mäßige bis erhebliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit durch eine psychische Störung Probleme im sozialen und beruflichen Umfeld des Rehabilitanden verursacht.

Therapieangebote:

Unser Therapieangebot umfasst sowohl verhaltenstherapeutisch als auch tiefenpsychologisch fundierte Einzel- und Gruppentherapien, wobei wir nach den individuellen Bedürfnissen der Patient/innen einen integrativen Therapieansatz anwenden. Wir bieten schmerztherapeutisch-ärztliche, psychiatrisch-psychopharmakologische und Naturheilkundliche Visiten. Eine Besonderheit der stationären Rehabilitation ist der Einsatz von erlebnisorientierten Therapien und Bewegungstherapien. Besonderer wichtig sind unsere Entspannungsverfahren und die Informationsvermittlung zu Krankheit und Gesundheit über Vorträge und psychoedukative Angebote.

Auszug aus den Angeboten: • Einzeltherapien:
o Tiefenpsychologisch orientiert
o Verhaltenstherapeutisch orientiert
o Musiktherapie
o Ergotherapie


• Gruppentherapien:
o Tiefenpsychologisch, interaktionell ausgerichtet
o Verhaltenstherapeutisch
o Schmerzgruppe
o Achtsamkeitsgruppe
o Genussgruppe
o Spielgruppe
o Freies Werken in der Ergotherapie
o Offenes Atelier


• Entspannung:
o Progressive Muskelentspannung nach Jakobson
o Qi Gong
o Musikgestützte Tiefenentspannung


• Aktivierende Angebote:
o Nordic Walking
o Morgensport
o Wanderungen
o Pilates


• Physiotherapeutische Angebote:
o Krankengymnastik
o Massage
o Wirbelsäulengymnastik


• Rückensschule Diätberatung

• Sozialberatung
o Beratung und Hilfe beim Antrag auf Schwerbehinderung
o Planung der weiteren beruflichen und privaten Perspektive
o Einleitung von stufenweiser Wiedereingliederung
o Rentenberatung
o Beantragung einer Pflegestufe und Vieles mehr


Das Therapieprogramm wird ganz individuell und maßgeschneidert im Aufnahmegespräch durch den/die Bezugstherapeuten/in und dem Arzt/Ärztin für die jeweiligen Rehabilitanden zusammengestellt.

Klinik Alpenland GmbH und Co. KG
Geschäftsführer: Karsten Steinbrück
Zenostr. 9
D-83435 Bad Reichenhall

Telefon: 08651 - 603 0 (Zentrale)
Telefax: 08651 - 78660

EMail: info@klinik-alpenland.de
Internet: www.klinik-alpenland.de
Aufnahme:
+49 (0)8651 / 603-503


Fachklinik für onkologische Nachsorge
Psychoonkologie, Gynäkologie und Innere Medizin
Fachklinik für psychosomatische Medizin
Psychotherapie